Evaluation

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So sehen uns Schülerinnen und Schüler und Eltern!

Besser aussehende Lehrer/innen werden gefordert

Bei den Stufenversammlungen am 22.10.2010 wurden die Schülerinnen und Schüler über die Ergebnisse der Befragung zum Schulklima im vergangenen Schuljahr durch eine kurze Präsentation informiert. Eltern und Lehrer hatten bereits im Oktober die Möglichkeit, diese Präsentation zu betrachten.

Alle Interessierten können sich jetzt die Ergebnisse im Detail anschauen:

•  Zusammenfassung der Befragung der Schülerinnen und Schüler

•  Zugehörige Grafiken (Antworten Schüler/innen)

•  Zusammenfassung der Befragung der Eltern

•  Zugehörige Grafiken (Antworten Eltern)

•  Antworten der Schüler/innen zu den offenen Aussagen

•  Tabellarische Übersicht zu den Antworten der Eltern bei den offenen Aussagen

•  Antworten der Lehrerinnen und Lehrer zu den offenen Aussagen

 

Die Ergebnisse waren der Projektgruppe bekannt, die den pädagogischen Tag im November zum Thema „Förderung der Schulidentität“ vorbereitet hat, sodass sich daraus Impulse für die einzelnen Workshops am pädagogischen Tag ergaben.

 

Herr Bochinger konnte den Schülerinnen und Schülern bei den Stufenversammlungen bereits aufzeigen, welche Konsequenzen gezogen werden können bzw. geplant sind. Die Forderung eines Schülers/einer Schülerin: „Stellen sie besser aussehende Lehrer/innen ein, damit es hier besser aussieht“ könne er nicht erfüllen, so der Schulleiter bei der Stufenversammlung.

 

Manfred Hoppe
Sprecher der SEVA-Gruppe (Anja Becker, Frank Killmann, Monika Nething, Heiko Schweigert)

 

 

Auswertung Schulklima-Befragung der Schüler


Knapp 87% der Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-11 haben an der Befragung im Februar 2010 teilgenommen. Die Beteiligung war in allen Klassenstufen gleichermaßen erfreulich hoch.

Die Aussage Ich gehe gerne ans Gymnasium Plochingen wird unabhängig vom Geschlecht relativ identisch bewertet. Die Anfangseuphorie (Kl. 5: 97% uneingeschränkte Zustimmung) lässt zwar in Klasse 6 (80%) nach, die positive Einschätzung pendelt sich dann ab Klasse 7 auf einem konstant hohen Niveau zwischen 70% und 75% ein.

Die Größe der Schule (Anzahl der Schülerinnen und Schüler) ( Grafik 1 - Grafik 2 (Klassenweise) ) empfinden die Fünftklässler mehrheitlich positiv, im Gegensatz zu den älteren Schülerinnen und Schüler. Entsprechend halten die Fünftklässler sich größtenteils gerne im Gebäude auf, während die Mittelstufenschüler dies eher als nicht angenehm bewerten. In der Klassenstufe 6 halten sich Ablehnung und Zustimmung zum Schulgebäude im Gleichgewicht.

Freundschaftliche Kontakte zu Mitschülerinnen und Mitschülern bejahen über 96% aller Befragten, dabei spielt weder die Klassenstufe noch das Geschlecht eine signifikante Rolle. Wegen der allgemeinen Formulierung der Fragestellung lassen sich aber keine Aussagen zu Zahl oder Qualität dieser freundschaftlichen Kontakte machen.

Das Verhältnis zu den Lehrern wird insgesamt als „überwiegend positiv“ bewertet (Zustimmung bei knapp über 70%). Fast ein Viertel der befragten Schülerinnen und Schülern empfindet die Beziehung aber als eher nicht positiv, weitere knapp 5% enthalten sich bei dieser Frage. Die negative Einschätzung verstärkt sich in den Klassen 7-9: In Kl. 7 sind es 32,7%, in Kl. 8 29,9%, in Kl. 9 sogar 43,2%, die das Verhältnis als nicht positiv wahrnehmen. Auffallend positiv sehen das Verhältnis dagegen die Fünftklässler (Zustimmung über 90%) und auch wieder die Elftklässler (über 80%) (Grafik 7).

Ein negatives Bild zeichnen die Schülerinnen und Schüler zur Mitbestimmung ( Grafik 8 - Grafik 9 ) . 68% sehen kaum oder keine Mitbestimmungsmöglichkeiten. Auffallend ist in diesem Zusammenhang, dass sich die negative Einschätzung bis zur Klasse 9 hin verstärkt; mehr als 80% der Schülerinnen und Schüler der Klassen 9-11 teilen diese Sicht.

Die Teilnahme an außerunterrichtlichen Veranstaltungen ( Grafik 10 - Grafik 11 ) bestätigen zwar ungefähr 73% der Schülerinnen und Schüler, andererseits sind es ungefähr 63%, die das Angebot nur selten oder nie annehmen. Bei den Mädchen gehen knapp 20% nie zu Veranstaltungen, bei den Jungen sind es über 35%. Stärkere Beteiligung („manchmal“ bzw. „sehr häufig“) bei außerunterrichtlichen Veranstaltungen zeigen Unterstufenschülerinnen/schüler (Kl. 5: 48%, Kl. 6: 38%, Kl. 7: 44%), auch wegen der Arbeitsgemeinschaften und der Sportturniere; am wenigsten nutzen nach eigener Aussage die Achtklässler das Angebot, hier beteiligt sich nur ein knappes Viertel stärker.

Fast drei Viertel der Schülerinnen und Schüler würde das Gymnasium als Schule durchaus weiterempfehlen. ( Grafik 12 - Grafik 13 ) Dazu bereit sind zwar mit zunehmendem Alter immer weniger, aber auch in den Klassen 9-11 sind es noch um die 60% (vgl. Kl. 5: 97%).

 

 

Auswertung Schulklima-Befragung der Eltern


Rund 150 Eltern, verteilt auf alle Klassenstufen, haben an der Befragung im März 2010 teilgenommen.

 

Die Aussage Ich schicke mein Kind gerne ans Gymnasium Plochingen" wird von knapp 90% der Befragten vertreten. Diese Zustimmung nimmt mit zunehmendem Alter des Kindes leicht ab. Eine etwas höhere Ablehnung der Aussage findet man bei Eltern, deren Kinder die Klassen 9 und 10 (Rückgang auf 87 %) besuchen.

Das Gebäude ( Grafik 15 - Grafik 16 ) wird nur von einem Drittel als einladend empfunden. Die negative Beurteilung ist vor allem bei Eltern der Mittelstufenschüler/innen hoch, positiver wird das Schulhaus bei Eltern der jüngeren Schüler/innen empfunden (Zustimmung in Klasse 5 bei knapp 40%).

Der Austausch mit anderen Eltern stellt 40% der Befragten nicht zufrieden – diesbezüglich ergibt sich also ein klarer Ansatzpunkt für Veränderungen.

Das Verhältnis zwischen Schülern/Schülerinnen und Lehrern sehen ungefähr drei Viertel positiv, kaum jemand empfindet es als eindeutig negativ; dieses Bild ist über die Klassenstufen hinweg stabil.

Noch positiver wird das Verhältnis zwischen den Schülern/Schülerinnen von den Eltern eingeschätzt, 81% zeigen hier ihre Zufriedenheit. Als nicht „überwiegend positiv“ bewertet es allerdings jeder zehnte Befragte.

Das Verhältnis zwischen Eltern und Lehrern empfinden mehr als vier von fünf Eltern als positiv, dagegen erkennen in diesem Zusammenhang ca. 9% Defizite.

Als nicht zufriedenstellend werden die Möglichkeiten der Mitbestimmung von einem Drittel der Eltern gesehen, weitere 24% enthalten sich bei diesem Thema. Hier scheint es also Verbesserungsbedarf zu geben.

Die Schulgröße können zwei Drittel nicht als Vorteil empfinden. Vor allem bei Eltern der Oberstufenschüler/innen wird diese negativ beurteilt, knapp 37%  lehnen  eine positive Bewertung ab.

Mit den Zusatzangeboten am Gymnasium, die natürlich auch durch die Größe der Schule möglich gemacht werden, herrscht dagegen große Zufriedenheit. 86% der Befragten stimmen einer positiven Einschätzung zu.

Zur Frage, ob man das Gymnasium Plochingen als Schule weiterempfehlen ( Grafik 19 - Grafik 20 ) würde, zeigt sich ein zwiespältiges Bild: Einerseits bejahen fast drei Viertel diese Frage, andererseits kann sich fast jeder Fünfte einer solchen Hochschätzung des Gymnasiums Plochingen nicht anschließen. Eltern von Schülern/Schülerinnen der Klassen 7-10 sind mit der Weiterempfehlung noch etwas zurückhaltender als der Durchschnitt der Befragten.

 

 

Schulklima-Befragung der Schüler

Offene Aussagen

 

Wie bei allen offenen Aussagen erfolgten die Antworten spontan. Die angegebenen Prozentzahlen geben also nur an, wie häufig eine bestimmte Antwort gegeben wurde. Die Prozentzahlen bedeuten im Umkehrschluss nicht, dass die übrigen Befragten dies nicht so sehen.


Es wurden Antworten nur dann aufgeführt, wenn mehr als 10% aller Befragten (rund 100 Schüler/innen) das Merkmal nannten.

 

„Das gefällt mir am Gymnasium Plochingen gut.“

 

 

• Mensa

49,9 %

• Arbeitsgemeinschaften

36,9 %

• Lehrer/Innen

30,6 %

• Schüler/Innen

22,4 %

• Partys

20,1 %

• Sportstätten

16,8 %

• Veranstaltungen, Aktionen

12,9 %

...


• Schule als Staat

7,0 %

 

„Das gefällt mir am Gymnasium Plochingen gar nicht.“
(Schüler/innen)

Wie bei allen offenen Aussagen erfolgten die Antworten spontan. Die angegebenen Prozentzahlen geben also nur an, wie häufig eine bestimmte Antwort gegeben wurde. Die Prozentzahlen bedeuten im Umkehrschluss nicht, dass die übrigen Befragten dies nicht so sehen.

32,6% bedeutet rund 33 Schüler/innen haben dieses Merkmal genannt.

Gebäude, Äußeres

Farbe, Klassenzimmergestaltung
32,6 %
Toiletten 23,4 %
Gebäude als Ganzes 16,2 %

Mensa

Mensaessen zu teuer 13,4 %
Qualität des Essens 8,6 %

Unterricht

Lehrer/innenqualifikation
(manche, einige, teilweise …)
8,3 %

Lehrer/innen sind nicht nett
(manche, einige …)

6,1 %

Organisation

Handyverbot 5,7 %
Stundenplan 4,9 %
Aufenthaltsraum
(Hohlstunden, Mittagspause)
3,0 %

Schulklima

zu wenig Ausflüge,
gemeinsame Aktivitäten
6,3 %
Schüler/innenverhalten 4,7 %
zu wenig
Mitgestaltungsmöglichkeiten
4,3 %
Klassengröße 4,1 %
Doppelstunden 1,1 %
G 8

2,9 %

 

 

Auswertung

Schulklima-Befragung der Eltern

 

Rund 150 Eltern, verteilt auf alle Klassenstufen, haben an der Befragung im März 2010 teilgenommen.

Wie bei allen offenen Aussagen erfolgten die Antworten spontan. Die angegebenen Zahlen geben also nur an, wie häufig eine bestimmte Antwort gegeben wurde. Die Zahlen bedeuten im Umkehrschluss nicht, dass die übrigen Befragten dies nicht so sehen. Es handelt sich jeweils um die Anzahl.

„Das gefällt mir nicht am Gymnasium Plochingen“

 

• Unterrichtsausfall 44 Nennungen
• Graue Wände 26 Nennungen
• Klassengröße 10 Nennungen
• Toiletten
9 Nennungen
• Klassenzimmer
8 Nennungen
• Lehrer/Innen
7 Nennungen
• Schule zu groß
6 Nennungen

Alle anderen Merkmale wurden weniger als fünfmal genannt.

Bei der Aussage „Das gefällt mir am Gymnasium Plochingen“ wurde Vieles genannt, z.b.:

• Gutes Zusatzangebot

• Förderkurse

• Doppelstunden

• Engagement der Lehrerinnen und Lehrer

• Seit Einführung G8 stetiger Austausch mit den Eltern

• Mensa

• Kurzer Schulweg

• Rundbriefe

• Schulfeste, Schulaktivitäten

• Streicherklasse

• Hausaufgabenbetreuung

• Zusammenarbeit mit der Musikschule

• …

 

 

Auswertung

Schulklima-Befragung der Lehrer/innen

 

Auf Grund eines Softwarefehlers konnten nur die Antworten von 42 Lehrerinnen und Lehrer zu den offenen aussagen ermittelt werden.

Wie bei allen offenen Aussagen erfolgten die Antworten spontan. Die angegebenen Prozentzahlen geben also nur an, wie häufig eine bestimmte Antwort gegeben wurde. Die Prozentzahlen bedeuten im Umkehrschluss nicht, dass die übrigen Befragten dies nicht so sehen.

 

„Das gefällt mir am Gymnasium Plochingen gut!“

• Atmosphäre im Kollegium 83 %
• Gute Ausstattung für Lehrer/innen 20 %
• Schulleitung 20 %
• Schulklima 12 %
• Mitgestaltungsmöglichkeiten 10 %

Bei der Diskussion in der Gesamtlehrerkonferenz wurden zusätzlich als positiv genannt: die allgemeine gute Organisation und die Vertretungsregelungen.

 

 

„Das gefällt mir am Gymnasium Plochingen gar nicht!“

• Keine Rückzugsmöglichkeit für
Schüler/innen und Lehrer/innen
in Hohlstunden und in der Mittagspause
36 %
• Schülerzahl/Klassengröße 17 %
• Gebäude 14 %

Nennungen in der Gesamtlehrerkonferenz:

Zu wenig Schulkontakte ins Ausland

Kommunikation- und Informationswege

Keine Mülltrennung

Sauberkeit im Schulgebäude lässt zu wünschen übrig

Einige defekte Jalousien

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